Sonntag, 29. März 2015

Basteln mit ATmegas

Da meine bessere Hälfte ihre ursprüngliche Heimat etliche Kilometer entfernt hat und ab und zu ein wenig Heimweh hat, haben wir einfach ein Stück alte Heimat in der Schrankwand untergebracht.
Dieses war die erste Version:



Der Leuchtturm ist an den der Greifswalder Oie angelehnt, allerdings entspricht das Feuer nicht diesem nur die Drehrichtung. Des "Feuer" wird von einen Atmega8 mit 1Mhz Takt auf 16 Leuchtdioden verteilt. Da alles über Pulsweitenmodulation gesteuert wird, kam bei der ersten Version Assembler zum Einsatz.


Version 1 Leuchtturmelektronik

der mechanische Unterbau simuliert Schiffsbewegungen 
(hier noch die alte rasselnde Getriebeversion)

Inzwischen ist der Atmega8 einem Arduino ProMini gewichen (bei einem Preis von 7€ lohnt sich Selbstbauen nicht mehr) und das Feuer des Leuchtturms entspricht jetzt annähernd dem Original. Die etwas lauten Getriebe des Schiffsmechanismus wurden durch Schrittmotoren ersetzt. Das Schiff bekam eine entsprechende Beleuchtung und mit einen Neopixelstreifen mit 60 LED´s wird Tag- und Nachtwechsel erzeugt.
Ein ProMini ist für die Beleuchtung zuständig und steuert gleichzeitig die beiden Controller im Leuchtturm und der Schiffsmechanik.



Über Zufallszahlen im Verhältnis 1/20 wird im Nachtzyklus ein Gewittereffekt erzeugt und die Schiffsmechanik erzeugt heftigeren Seegang. Gleichzeitig wird die Beleuchtung des Fischerbotes auf ein normales Motorschiff reduziert.


Raspi-Bastelei

Hier hatte ich mich mal einem WiFi-gesteuertem Fahrzeug gewidmet. Das Teil diente eigentlich nur zur Anregung für ein größeres Projekt und ist aufgrund seiner Robustheit zeitweise heute noch im Einsatz.
In der Zwischenzeit ist selbst meine kleine Version 2 schon veraltet, da sie noch auf einem umherliegenden Raspberry Pi Version B beruht. Da die GPIO des alten Raspi recht bescheiden ist, wurde einfach ein Gertboard aufgesetzt. Somit gibt es für zusätzliche Aufgaben einen Atmega, sowie die Möglichkeit 5V Komponenten einzusetzen, ohne den Raspi in den Schaltkreishimmel zu schicken.
Da das alles nur eine erste Konzeptbastelei ist, spielt Schönheit erstmal keine Rolle. Das ganze ist jetzt schon über ein Jahr im Aufbau, da einfach die Zeit fehlt.


Das Fahrwerk und die Halterungen des Aufbaus stammen aus dem 3D-Drucker, Ketten und Getriebe von Tamia. Als Motorendstufe ist ein L293D auf einer Lochrasterplatte im Grundchassis untergebracht. Als Stromversorgung dient eine USB-Powerbank.

Der Raspi wird über WLan gesteuert und der Kamerastream per Netcat übertragen. Das ergibt eine sehr geringe Verzögerung des Videos.